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Japans Börse stürzt rapide ab

TOKIO dpa ■ Die Hiobsbotschaften aus Japan reißen nicht ab. An Tokios Aktienbörse stürzte der Nikkei-225-Index gestern auf Grund der Sorgen über Verzögerungen bei der Bankensanierung erstmals seit 17 Jahren unter 11.000 Punkte. Japans Minister für Finanzwesen, Hakuo Yanagisawa, hatte erklärt, die angeschlagenen Banken dürften noch sieben Jahre benötigen, um die Problemkredite zu 60 Prozent aus ihren Büchern zu tilgen. Daraufhin kam es zu starken Verkäufen bei Bankaktien, war der Markt doch bisher davon ausgegangen, dass die Regierung das Problem der faulen Kredite innerhalb von drei Jahren lösen wollte. Laut Yanagisawa haben die 15 größten Banken trotz hoher Abschreibungen auch nach zehn Jahren noch Problemkredite von 17,4 Billionen Yen (rund 307 Milliarden Mark) in ihren Büchern. Erst zum März 2008 rechnet die Regierung damit, dass sich die faulen Kredite auf 7 Billionen Yen verringern.

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