: Jamaika: Armee gegen Gewalt
SANTO DOMINGO taz ■ Jamaikas Minister für Nationale Sicherheit hat angekündigt, dass künftig Armeeeinheiten in den Slums gegen rivalisierende Banden eingesetzt würden. Das Land sei mit schwer bewaffneten „paramilitärischen terroristischen Gruppen“ konfrontiert; die Regierung werde alles tun, um die „Gefahr zu neutralisieren“, kündigte Minister Peter Phillips an. In diesem Jahren wurden bereits 866 Menschen auf Jamaika ermordet – auf 100.000 Einwohner kommen 44 Morde. Die Polizei sieht die Ursache in einer wachsenden Zahl von Banden, die um die Macht im Drogenhandel rivalisieren. Die Opposition hat die Entscheidung der Regierung als „überzogen“ kritisiert. DILL
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