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Ja zu Putins Pudel

Gerhard Schröder beendet den Ukrainekrieg

Putin schlägt Gerhard Schröder als Vermittler im Ukraine­krieg vor? Jubel brandete in der Wahrheit-Redaktion auf, hatte sie doch bereits zu Beginn des Kriegs im Jahr 2022 vorgeschlagen, den greisen Autokratenflüsterer aus Hannover als Geheimwaffe einzusetzen („Putins Pudel im Palast des Bösen“). Zunächst müsste des Altkanzlers Frau So-yeon Schröder-Kim ausgetrickst werden, damit sie dem Instagram-Gefangenen Gerd S. nicht im Weg stünde. Dann müsste eine an „Mission Impossible“ geschulte Kraft wie der Wahrheit-Redakteur in die Maske Schröders schlüpfen. Schließlich würde Putins Buddy durch alle Hochsicherheitskontrollen ins Innerste des Kreml-Bunkers vordringen und auf den düsteren Zaren treffen, der jedoch argwöhnisch sofort den Braten riechen würde. Vor Wut, dass er übertölpelt werden konnte, würde Putin dunkelrot anlaufen und explodieren. Krawumm! Sofort wäre der Krieg vorbei. Und die Mumie Gerd Schröder würde ganz unbescheiden den Friedensnobelpreis bekommen, während der wahre Friedensengel in sein bescheidenes Leben als Wahrheit-Redakteur zurückkehren würde. Kriege beenden kann so einfach sein.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen