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■ JÜDISCHER FRIEDHOFWiedergutmachung

Hamburg/London (dpa) - Die orthodoxen Juden, die gegen eine erneute Bebauung des früheren jüdischen Friedhofs in Hamburg-Ottensen protestieren, wollen nicht die von den Investoren verlangten 50 Millionen Mark für einen Rückkauf des Geländes zahlen. Da der Friedhof durch die Nationalsozialisten geschändet worden und auch der Verkauf in den 50ern indirekt eine Folge des Holocaust sei, müßten deutsche Stellen den Großteil der Summe als eine Art Wiedergutmachung bezahlen.

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