: Italiener müssen auf rohen Fisch verzichten
Die Italiener müssen wegen der in jüngster Zeit registrierten Cholera-Fälle zehn Tage lang auf den Verzehr von rohem Fisch verzichten. Wegen der in Apulien registrierten Cholera- Erkrankungen und der Entdeckung von Bazillen in bei Turin verkauftem Frischfisch wurde dies am Samstag von Gesundheitsminister Raffaele Costa angeordnet. Am Freitag waren auf einem Markt in Rivarolo bei Turin in frischem Tintenfisch Cholera-Bazillen nachgewiesen worden. Es handelte sich aber nach Angaben der Gesundheitsbehörden um ungefährliche Bazillen, die bei einer Temperatur von 50 Grad absterben. Vor zehn Tagen waren im süditalienischen Bari die ersten Cholera-Fälle gemeldet worden. Offiziellen Angaben zufolge wurden seither zehn Personen infiziert, neun von ihnen nach dem Verzehr von Meerestieren oder rohem Fisch. Im benachbarten Albanien starben bereits 15 Menschen an Cholera.Foto: Wolfgang Borrs
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen