piwik no script img

Italien fordert 230 Millionen Euro von Google

GELD US-Suchmaschinenkonzern in Italien wegen Steuerhinterziehung unter Verdacht

dpa | Die italienische Finanzpolizei verdächtigt Google nach Angaben aus Ermittlerkreisen, massiv Steuern hinterzogen zu haben. Es gehe um die Jahre 2009 bis 2013 und um 227 Millionen Euro, sagte mit den Ermittlungen Vertraute am Donnerstag. Ein Sprecher sagte: „Google hält sich an die Steuer-Regeln in jedem Land, in dem wir arbeiten. Wir arbeiten mit den zuständigen Behörden weiter zusammen.“ Google hatte für 2014 rund 2,2 Millionen Euro Steuern bei Erlösen von 54,4 Millionen Euro in Italien ausgewiesen. Die Behörden gehen aber davon aus, dass Googles tatsächliche Umsätze im Land viel höher sind. Zuletzt hatte Google in Großbritannien zugestimmt, rund 170 Millionen Euro an Steuern nachzuzahlen. Die oppositionelle Labour Party nannte die Summe zu gering.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen