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Internationaler Tag der Pressefreiheit Technologie & Pressefreiheit

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit ist in der wochentaz eine Sonderbeilage der taz panterstiftung erschienen.

Illustration: Yorgos Konstantinou

taz panterstiftung | Gerade zum Internationalen Tag der Pressefreiheit (3. Mai) wird deutlich, dass freie und unabhängige Berichterstattung keine Selbstverständlichkeit ist, sondern kontinuierlich verteidigt werden muss. In diesem Sinne setzt sich die taz panterstiftung weiterhin für Pressefreiheit ein.

Diese Woche hat die aktuelle weltweite Rangliste von Reporter ohne Grenzen (RSF) gezeigt: Die Pressefreiheit befindet sich global auf dem niedrigsten Stand seit 25 Jahren. Mehr als die Hälfte der untersuchten Länder befindet sich erstmals seit Einführung der Rangliste im Jahr 2002 in einer schwierigen oder sehr ernsten Lage.

Insgesamt verzeichnen 100 von 180 Ländern (56 Prozent) einen Rückgang ihrer Gesamtpunktzahl. Während bei der ersten Ausgabe der Rangliste noch rund 20 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern mit einer guten oder recht guten Situation für die Pressefreiheit lebten, sind es heute nur noch etwa 1 Prozent.

Von den fünf Indikatoren zur Bewertung der Pressefreiheit (politischer Kontext, rechtlicher Rahmen, wirtschaftliches Umfeld, soziokultureller Kontext und Sicherheit von Journalist:innen) ist der rechtliche Rahmen 2026 am stärksten zurückgegangen. Dies deutet auf eine zunehmende Kriminalisierung des Journalismus weltweit hin.

Zusammen mit der wochentaz vom 2. bis 8. Mai erscheint die Sonderbeilage zum Internationalen Tag der Pressefreiheit. Die Beiträge Sie im Online-Schwerpunkt oder als PDF lesen. Am Montag, den 4. Mai, fand eine Podiumsdiskussion (vor Ort in der taz Kantine und im Livestream) zum Thema transnationale Repression statt. Diese können Sie hier anschauen.