: Indianer im Karl-May-Museum
Dresden (dpa) — Indianer aus Nord-, Mittel- und Südamerika haben am Sonntag bei einem Besuch im Radebeuler Karl-May-Museum bei Dresden die Rückgabe von Ausstellungsstücken indianischer Herkunft gefordert. Auch deutsche Museen müßten Gebeine von Indianern sowie Exponate mit spirituellem Hintergrund zurückgeben, forderte die Delegation. Sie weilte anläßlich eines Kongresses der Gesellschaft für bedrohte Völker in Dresden. Robert Cruz vom International Indian Treaty Council bat das Karl-May-Museum, eine Liste aller Exponate zu erstellen und an die Organisation zu übermitteln.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen