piwik no script img

In sieben Jahren über den Atlantik

In siebeneinhalb Jahren hat eine Flaschenpost des US-Amerikaners Chris Wrenn die mehr als 6.000 Kilometer von der amerikanischen Ostküste über den Atlantik nach Frankreich geschafft. Der Rentner Robert Poirier entdeckte die Flasche am letzten Tag des alten Jahres bei einem Spaziergang am Strand von La Rochelle. Außer einer Eindollarnote fand der 63jährige darin einen Zettel mit den Worten: „Glückwunsch, Sie haben die Flasche von Chris Wrenn“ gefunden sowie eine Adresse und zwei Telefonnummern. Es stellte sich heraus, daß die Flasche bereits im Juli 1987 im US-Bundesstaat Georgia ins Meer geworfen wurde. Damals nahm Wrenn mit mehreren anderen Studenten an einem Versuch teil, bei dem die Meeresströmungen und die Winde gemessen werden sollten. Bislang wurden von den mehreren hundert ausgesetzten Flaschen lediglich 44 wiedergefunden, alle davon an der amerikanischen Küste.Foto: Archiv

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen