: „Ich hänge an den Grünen“
Bundesaußenminister Joschka Fischer im taz-Gespräch SEITEN 2 und 3
„Ich liebe meine Frau, nicht meine Partei. Aber gerade jetzt merke ich, wie sehr ich an unserem gemeinsamen Laden hänge, vor allem emotional“ – Fischer über sein Verhältnis zu den Grünen
„Meinen Sie, ich will in den Krieg ziehen? Meinen Sie, die Deutschen wollen das? Oder die Menschen in New York?“ – Fischer zu den Konsequenzen nach den Terrorattacken in den USA
„Ich schließe eine große Koalition für die vor uns liegende Zeit aus“ – Fischer über die Spekulationen, das rot-grüne Regierungsbündnis könnte an der Frage eines Bundeswehreinsatzes zur Terrorismusbekämpfung scheitern.
„Die Bundesregierung ist der Überzeugung, dass uneingeschränkte Solidarität mit den USA auch die Bereitschaft zu einer militärischen Unterstützung einschließt“ – Fischers Aussage steht im Widerspruch zu weiten Teilen seiner Partei
„Vergessen Sie’s. Ich bin ein Grüner“ – Fischer auf die Frage, ob ihm der Kanzler eine SPD-Mitgliedschaft angetragen habe
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen