piwik no script img

■ IRLANDS OBERSTES GERICHTVergewaltigtes Mädchen darf ausreisen

Dublin (taz) — Die 14jährige Irin, die nach einer Vergewaltigung im Dezember schwanger geworden war, darf nach England reisen. Die Obersten Richter drückten sich bei ihrer gestrigen Entscheidung allerdings um die Frage, ob eine Abtreibung in diesem Fall legal ist. In der ersten Instanz war dem Mädchen nicht nur ein Schwangerschaftsabbruch, sondern auch eine Ausreise verboten worden. Der Fall hatte in Irland eine hitzige öffentliche Debatte über Abtreibungen entfacht, die dort seit einer Volksabstimmung 1983 verfassungsrechtlich verboten sind. Gestern forderten sogar zwei konservative weibliche Abgeordnete, Abtreibung in bestimmten Fällen zuzulassen. SEITE 2

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen