piwik no script img

IG Druck will hart bleiben

Die IG Druck will auch nach über 90stündigen Verhandlungen mit den Arbeitgebern der Druckindustrie im Streit um den arbeitsfreien Samstag hart bleiben. Ihre Große Tarifkommission kritisierte die bisherigen Gesprächsergebnisse am Mittwoch abend in Wiesbaden und rief die Verhandlungsführer auf, auf der Forderung nach einem freien Samstag zu beharren. Die Gewerkschaft kündigte erneut Streiks an, setzte sich aber auch wieder mit den Arbeitgebern zu weiteren Verhandlungen in der Tarifrunde für die 165.000 Drucker zusammen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen