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IBM-Werk wird Softwarezentrum

Marienfelde. Die IBM Deutschland GmbH wird ihr Produktionswerk Marienfelde in den nächsten drei Jahren in ein Software- und Servicezentrum umwandeln. Hans-Olaf Henkel, Vorsitzender der Geschäftsführung, begründete diesen Schritt gestern mit den Überkapazitäten, dem wachsenden Anteil von Software und Service am Umsatz und dem Wegfall der Berlinförderung. Vorgesehen ist, ab 1993 die Herstellung von Magnetspeichern nach Mainz zu verlagern. Die Produktion von Bankautomaten wird bis mindestens 1994 im Berliner Werk verbleiben. Im Gegenzug wird das Düsseldorfer IBM-Rechenzentrum künftig von Berlin aus agieren.