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Hyänen. Voila!

■ Betr.: "Mit Theaterdonner in den Europawahlkampf", taz vom 4.4.89, Leserbrief dazu, taz vom 11.,12.,14.4.89

betr.: „Mit Theaterdonner in den Europawahlkampf“, taz vom 4.4.89, Leserbriefe dazu, taz vom 11.,12., 14.4.89

Zuerst ein schlampig recherchierter Artikel, dann die persönliche Anmache. Die politische Absicht - wie üblich versteckt. Zur Klärung:

Hyänen. Voila! ist kein „Moßmann-Stück“, sondern eine Gruppenproduktion, auch wenn sich mancher autoritäre Flachmann sowas nicht vorstellen kann.

Die Finanzierung betrifft zwei Jahre und 13 KünstlerInnen aus der BRD und aus der DDR, die jede(r) Arbeiten machen, für die es am Theater drei bis vier Planstellen gibt. (...) Legt Eure Habe auf den Tisch, ich leg meine dazu, dann wird ganz egalitär geteilt, und Ihr habt Pech gehabt.

Canaille & Co hätte dieses Stück unter allen Umständen gemacht. Die Grünen hatten seinerzeit eine plausible politische Erklärung dafür, daß sie es haben wollten. Wir hätten uns aus der Zusammenarbeit sofort zurückgezogen, wenn damals bei den Grünen nicht Einstimmigkeit geherrscht hätte.

Die Musik für Hyänen. Voila! hat weder ein halber noch ein ganzer Hanns Eisler geschrieben, sondern der zeitgenössische Komponist Cornelius Schwehr.

Walter Moßmann

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