: Hungersnot im Knast
Moskau (AFP) – Fünf Häftlinge in dem Gefängnis der Stadt Semipalatinsk im Nordosten Kasachstans haben einen Zellengenossen gegessen, um nicht zu verhungern. Sie hatten ihren Mitgefangenen erschlagen, seine Leiche zerlegt und gekocht. Unterernährung und Hunger seien in den kasachischen Gefängnissen zu einem großen Problem geworden, hieß es aus dem Innenministerium. So seien in einem Gefängniskrankenhaus in Aktiubinsk vor kurzem neun Häftlinge verhungert. Sie wogen am Ende nur noch 30 Kilo.
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen