: Hospital Lilienthal: Neue Leitung kommt
■ Drei Männer für den Chefsessel nominiert
Der Behindertenbereich im Evangelischen Hospital Lilienthal bekommt eine neue Leitung. Das teilte der Kuratoriumsvorsitzende für das Hospital, Karl Manzke, am Sonntag dem Evangelischen Pressedienst mit. Die mit der Umstrukturierung des umstrittenen Hauses befaßte Beratungsgesellschaft für Soziale Unternehemen und Einrichtungen (BSU) hat drei Männer für diesen Bereich vorgeschlagen.
Darunter ist auch Klaus-Günter Aßhoff, dem in der Vergangenheit fachliche Inkompetenz und autoritäres Verhalten vorgeworfen worden war. Diese Vorwürfe, die von der Mitarbeitervertretung und dem Elternbeirat erhoben worden sind (vgl taz vom 8.3.), hätten sich als haltlos erwiesen, erklärte Manzke. Eine fachliche Inkompetenz sei nicht gegeben, auch sei Aßhoff zu einem „kooperativen Führungsstil“ fähig.
Als weitere Mitglieder der Bereichsleitung sind Hans Menke und Heinz Murken benannt worden. epd
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen