: Hochtief verärgert Flughafen-Eigner
Die jüngsten Äußerungen von Hochtief zur Planung für den Großflughafen in Berlin-Schönefeld haben zu einer deutlichen Verstimmung mit den Flughafen-Gesellschaftern geführt. Am Vorabend des für heute anberaumten Treffens der Vertreter von Bund, Berlin und Brandenburg zeigte sich die Projektplanungsgesellschaft PPS irritiert über Hochtief. Von der Gesellschaftersitzung wird eine Entscheidung über die Wiederaufnahme von Gesprächen mit den Bieter-Konsortien um Hochtief und IVG erwartet. Beide Investorengruppen für den Großflughafen zeigten sich zu neuen Gesprächen bereit. PPS-Sprecher Burkhard Kieker sagte jedoch, es sei absurd, wenn Hochtief glauben sollte, man habe ein am Konkurrenzkonsortium IVG orientiertes Konzept für den Großflughafen erarbeitet. Das PPS-Konzept sei den Investoren schon 1997 vorgestellt worden, als noch keine anderen Vorstellungen bekannt waren. dpa
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen