Hochschulpolitik: Hörsaal an der Freien Universität besetzt
Am Dienstagmittag haben Aktivist*innen einen Hörsaal der Freien Universität (FU) besetzt. Etwa 30 Studierende verschiedener Fachbereiche und Hochschulen legten im Hörsaal Transparente aus und riefen zu einer Vollversammlung auf. Die Forderungen der Aktivist*innen richtet sich an die Verwaltung der Universität: „Wir fordern eine Abkehr von der leistungsbasierten Hochschulfinanzierung, denn diese hat auch Auswirkungen auf Forschung und Lehre“, so ein Teilnehmer der Aktion. Manche Studiengänge seien überlaufen, Studierende würden im Eiltempo durch die Regelstudienzeit geführt. Es gelte deshalb, in der Universität selbstverwaltete Freiräume zu schaffen, die außerhalb des „Leistungszwangs in der Lernfabrik“ stünden. Man schließe sich somit auch an die Besetzung des SoWi-Instituts an der Humboldt-Universität an. Ob die FU den Hörsaal räumen lassen wird, ist unklar. Auch zu den Forderungen der Aktivist*innen bezog sie keine Stellung. (faf)
Mehr dazu unter: www.taz.de/berlin
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen