■ Heym-Rede: Streit geht weiter
Bonn (AP/taz) – Erneut aufgeflammt ist der Streit um die Nichtveröffentlichung der Rede von Alterspräsident Stefan Heym im Bundestags-Bulletin. Der Geschäftsführungsausschuß entschied nach Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, der Ältestenrat des Bundestages möge bei seiner Beschlußempfehlung der Bundesregierung raten, die Entscheidung über den Nichtabdruck zu überdenken. Meldungen, daß es bereits den Beschluß zum Abdruck der Rede gebe, wurden gestern vom parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Schmidt, dementiert. Regierungssprecher Vogel, der den Abdruck im November 1994 verhindert hat, erklärte, er sei „der letzte“, der sich dem Wunsch des Bundestages nach Veröffentlichung der Heym- Rede verschließen würde.
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