piwik no script img

■ Hessen/GrüneKeine Konsequenzen

Frankfurt/Main (taz) – Bündnis 90/Die Grünen in Hessen haben den Bruch der Koalitionsvereinbarungen durch die SPD in Sachen Transrapid ohne unmittelbare Konsequenzen hingenommen. Nach Feststellung des Parteirates habe die SPD allerdings der Glaubwürdigkeit der zwischen den Koalitionspartnern vereinbarten Reformpolitik mit der Pro-Transrapid-Entscheidung „schweren Schaden“ zugefügt und sich selbst „zum Anhängsel der CDU degradiert“. Für den Sprecher des Landesvorstandes, Frank Kaufmann, muß die SPD ihre Koalitions- und Vertragsfähigkeit nun wieder unter Beweis stellen.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen