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Herstory (4)

„Unsere Texte handeln von dem, was wir erleben und worüber wir uns ärgern. Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Magen-Darm-Spiegelungen“, sagt Merle (33), links im Bild. Mit Duygu (32) singt und schreit sie Texte für die Punkband Femme Krawall ins Mikro. Nach drei Jahren treten sie inzwischen in größeren Clubs auf. „Die DIY-Punk-Szene in Berlin ist wie eine kleine Bubble. Alle unterstützen sich. Das Allerbeste ist jedoch, wenn in der ersten Reihe Frauen stehen, die uns mit unseren Texten anschreien, sich empowern.“

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen