: Heißer Draht
■ Beschwerdetelefon bei Ausländersenator
Offen demonstrierter Fremdenfeindlichkeit in der Nachbarschaft, im Betrieb oder in der Behörde stehen die meisten ratlos gegenüber. Seit gestern kann man seinen Ärger über den „Heißen Draht“ loswerden. Der „Heiße Draht“ ist ein Telefon in der Behörde für Kultur und Ausländerintegration, besetzt montags bis freitags von 9-13 Uhr. Außerhalb der offiziellen Zeiten kann man aufs Band sprechen. Tel: 36110888
Der „Heiße Draht“ soll aber nicht nur eine Beschwerdestelle gegen rassistische Diskriminierung sein, sondern auch Anlaufstelle für Deutsche bei Konflikten oder Fragen zum Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft.
Die Anrufe sollen anschließend ausgewertet werden, damit das Ressort auch über weiteregehende politische Schritte entscheiden kann. Hierfür werden alle Telefongespräche auf einem Verlaufsbogen protokolliert, der den Grund des Anrufs und den Verlauf des Gespräches festhält, den Schutz der persönlichen Daten aber gewährleistet. ane
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen