: HdK bestürzt über Kleemann-Worte
»Mit Bestürzung« haben die Dekane der lehrerbildenden Fachbereiche der Berliner Hochschule der Künste (HdK) sowie die Hochschule insgesamt auf die Ankündigung von Schulsenator Jürgen Kleemann reagiert, im Zuge der Einführung des schulfreien Sonnabends den Musik- und Kunstunterricht zu kürzen. In einer Presseerklärung weisen sie die Begründung des Senators zurück, der Lehrermangel als Grund für die Kürzungen angegeben hatte. Dies, so die HdK, hieße Ursache und Wirkung zu verwechseln. Die Hochschule bemühe sich seit Jahren, die Ausbildung von Kunst- und Musiklehrern zu fördern und auszuweiten. Dabei habe sie sich allerdings zunehmend Behinderungen des Senats ausgesetzt gesehen. Die Hdk fordert Senator Kleemann auf, den Beschluß zurückzunehmen. Der schulfreie Sonnabend dürfe nicht auf Kosten der musischen Ausbildung eingeführt werden.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen