: Haussmann im Kreuzfeuer
Frankfurt (ap) - Der von Bundeswirtschaftsminister Helmut Haussmann ausgelöste Konflikt um die Tarifautonomie zieht weitere Kreise: Neben den Gewerkschaften und der SPD übte am Montag auch die CDU deutliche Kritik an der Warnung Haussmanns, das Entscheidungsrecht über weitere Arbeitszeitverkürzungen allein den Tarifparteien zu überlassen. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU -Bundestagsfraktion, Matthias Wissmann, betonte unter ausdrücklichem Hinweis auf Haussmann die Unangreifbarkeit der Tarifautonomie. Die Gewerkschaften verlangten ein Machtwort von Bundeskanzler Kohl.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen