piwik no script img

Hausbesetzung in der Friedrichstraße

Die Polizei hat am Donnerstag abend in Kreuzberg eine Hausbesetzung verhindert. (Wat'n Ärger! d. säzzer) Nach Angaben vom Freitag waren 22 Personen nach dem Überwinden mehrerer Sicherungseinrichtungen in ein Sanierungshaus in der Friedrichstraße 237 eingedrungen. Als die Polizei eintraf, befanden sich die Besetzer im unbewohnten linken Seitenflügel und auf dem Dach des bewohnten Vorderhauses. Die zwölf Männer und zehn Frauen, die nach Angaben der Polizei teilweise Widerstand leisteten, wurden zur Personalienfeststellung in ein Polizeirevier gebracht. Daraufhin blockierten kurze Zeit später etwa 30 Personen die Zugänge zum Polizeirevier. Die Polizei räumte die Eingänge. Danach beruhigte sich die Lage. Die vorläufig Festgenommenen waren nach etwa zwei Stunden wieder entlassen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen