: Hausapotheke für Gefangene
Die Senatsjustizverwaltung hat ein Pilotprojekt „Hausapotheke für Gefangene“ gestartet. Mit dem Inhalt der „Apotheken“ sollen sich Gefangene bei kleineren Verletzungen wie Hautwunden, Nasenbluten und Insektenstichen selbst versorgen können. In dem Verbandskasten befinden sich Pflaster, Kompressen, Zellstoff- und Alkoholtupfer sowie Desinfektionsmittel. Letztere sind nach Angaben der Behörde auch zur Desinfektion von Spritzen geeignet. Nachdem die „Apotheke“ zunächst nur 16 Gefangenen angeboten wurde, wird sie inzwischen allen neuen Gefangenen in Tegel ausgehändigt.
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