Die taz hat ein rechtes Netzwerk mit Mitgliedern in Bundeswehr, Polizei und Verfassungsschutz offengelegt: Hannibals Schattennetzwerk, in dem sich mehrere Männer tummelten, die unter Terrorverdacht stehen. Kopf des Netzwerks ist der ehemalige KSK-Soldat André S. alias „Hannibal“. Er hat eine Vielzahl von Chatgruppen administriert, in denen sich sogenannte Prepper auf den „Tag X“ vorbereiteten. Und er gründete den nach eigenen Angaben gemeinnützigen Verein Uniter e.V., der unter anderem Zivilisten in Militärtaktik trainierte. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat den Verein im Frühjahr 2020 zum „Prüffall“ erklärt – Uniter steht damit offiziell unter Rechtsextremismusverdacht.