piwik no script img

■ HIV-HilfegesetzEigennützige Stiftung

Heute stimmt der Bundesrat dem „Gesetz über die humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte HIV-infizierte Personen“ zu. Kernstück ist eine Stiftung, aus deren Vermögen Betroffene eine Rente erhalten. Damit endet eine jahrelange Auseinandersetzung um die Entschädigung derjenigen, die in den achtziger Jahren über Blutprodukte mit Aids infiziert wurden. Eine „Billiglösung“ wie Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer (CSU) in seltener Offenheit erklärt. Möglich wurde sie, weil die Verhandlung darüber für die Infizierten ein Wettlauf mit der Zeit war, den sie nur verlieren konnten.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen