: Gut zu wissen
Den Armen eine Lobby schaffen will die Aktion Radtour gegen Armut, die am 15. Juli in Hamburg startet. Auf der vierzehntägigen Reise nach Berlin und zurück sollen Reformvorschläge erarbeitet werden, um der wachsenden Armut in der Bundesrepublik entgegenzuwirken. Teilnehmen kann jeder, die Mitradelgebühr beträgt 30 Mark für Einkommensschwache, für andere mindestens 50 Mark. Nähere Informationen und Anmeldung im Café Döse, Bartelstraße 10, Tel. 732 72 80.
Wer endlich mit dem Spruch Ich wandere aus! Ernst machen will, kann es ja mal per Los versuchen. Die USA vergeben 55.000 unbefristete Visa an Bewerber mit einer bestimmten schulischen Ausbildung oder Berufserfahrung. Antragsformulare, die bis zum 30.Juni in den USA eingehen müssen, gibt's beim Diakonischen Werk Schleswig-Holstein, Kanalufer 48, 24768 Rendsburg (Telefon Mo-Do 9-12 Uhr: 04331-59 31 89).
Die Sozialistische Jugend Deutschlands hat noch Plätze in ihren Sommercamps frei. Für 650 Mark können sich die Acht- bis Vierzehnjährigen vom 18. Juli bis 5. August mit Kindern aus mehr als 50 Ländern vergnügen. Die Jugendlichen von 15 bis 18 haben vom 6. bis 27. August Gelegenheit, am Attersee mit Österreichern Ferien zu verbringen, wofür 695 Mark anfallen. Infos und Anmeldungen bei: SJD-Die Falken, Alfred-Wegener-Weg 3, 20459 Hamburg, Tel. 31 05 52.
Wer der Meinung ist, daß sowohl die deutsche Gastfreundschaft als auch die eigenen Fremdsprachenkenntnisse aufgefrischt werden müssen, der melde sich bei „horizont & dialogo e.V.“ Der gemeinnützige Verein sucht für Juli, August und September noch Zimmer in WGs oder Familien für TeilnehmerInnen an Deutschkursen aus Spanien, Italien und anderen Ländern. Nähere Auskünfte unter Tel. 38 19 50/59 (Mo-Do 10-12 und 16-18 Uhr).
Neue Lernwelten eröffnet der Computer auch in Bildung und Ausbildung. PädagogInnen aus Schule, Erwachsenenbildung und Betrieb können in Seminaren der Stiftung Berufliche Bildung verschiedene Selbstlernprogramme kennenlernen und ausprobieren. Näheres unter den Nummern 21112-210 oder 21112-226.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen