: Gurke des Tages: Frisches Rattenfleisch
In China stärkt sich ein Greis nicht nur mit Reis: Täglich eine Portion frisches Rattenfleisch hält einen mindestens 80jährigen Mann in der Provinz Jiangxi fit, berichtete die Zeitung Liberation Daily gestern. Wu Zhenglu verkauft Rattenfallen in der Stadt Xiaogang und bittet seine Kunden, ihm die „Beute“ zu bringen. Falls er nicht alle Ratten aufessen kann, pökelt er die Nagetiere ein. Wu ist rüstig und stark: „Er kann mit einem zentnerschweren Sack auf den Schultern gehen, als würde er fliegen“, hieß es in der Zeitung. In China haben Bauern auch schon früher in Hungerszeiten Ratten gegessen, sie sind jedoch nicht Bestandteil der Landesküche.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen