: Gundlach-Fotos sollen bleiben
„Reality Check“ lautet das Motto der diesjährige, vom Kunstsammler F. C. Gundlach maßgeblich mit initiierten 2. Hamburger Triennale der Photographie. Opportunity check – nebulöse Zwischenmeldung inklusive – könnte man den derzeitigen Stand der Verhandlungen bezüglich eines Gebäudes für die immense Fotosammlung Gundlachs nennen: Man sei „guter Hoffnung“ orakelte im Kulturausschuss am Dienstag Senatorin Dana Horáková. Und man habe sogar schon eine location ins Auge gefasst.
Ob das aber, wie bereits seit längerem im Gespräch, ein „Haus der Fotografie“ im Eingangsbereich der Hafencity sein wird oder nicht – die Kulturbehörden-VertreterInnen ließen es offen. Dass sie sich für den allgemein gewünschten Verbleib der Sammlung, die sich attraktiver Gebäudeangebote auch aus Berlin erfreut, einsetzen werde, sicherte die Senatorin aber zu. Es gebe ein Hamburger Konzept, zu dem sich Gundlach kürzlich geäußert habe. „Wie wir uns einigen werden, müssen dann die Gespräche zeigen.“ Wer hätte es gedacht. ps
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen