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Günstiges Klima macht Bäume gesund

Den Hamburger Parkbäumen geht es besser. Dies verkündete gestern Umweltsenator Fritz Vahrenholt (SPD). Dennoch besteht kein Grund zur Euphorie: Der trockene Sommer hat schon jetzt seine Spuren hinterlassen.

Anhand von Luftbildaufnahmen, die im vergangenen Jahr erstellt wurden, konnte sich die Umweltbehörde jetzt ein genaues Bild vom Gesundheitszustand der 25000 Parkbäume in 92 Grünanlagen der Hansestadt machen. Erfreuliches Fazit - 77 Prozent gelten nach Angabe der Behörde als gesund. Lediglich 4,6 Prozent mußten in die Schadstufenkategorie 2 (mittlere bis starke Schäden mit ausgeprägten Blattverlusten) eingeordnet werden. Nur O,5 Prozent der untersuchten Bäume müssen als absterbend beziehungsweise bereits abgestorben angesehen werden. Die positive Entwicklung der letzten sechs Jahre ist auf die günstigen klimatischen Bedingungen zurückzuführen, die mit ihren feuchten und kühlen Phasen unsere Großstadtpflanzen verwöhnt haben.

Allerdings muß in der kommenden Wachstumsperiode mit eventuellen Spätschäden durch den vergangenen Sommer gerechnet werden, denn die sehr lange Trockenperiode der zurückliegenden Monate wird vermutlich zu erneuten Versauerungsschüben im Boden führen.

Wirklich schlecht sieht es für Kiefern und Erlen aus. 45 beziehungsweise 31 Prozent sind krank, manche wird die Behörde noch mit „Sanierungsmaßnahmen“ zu retten versuchen. Alleine im Wandsbeker Park investierte die Stadt dafür im Winter 1991/92 eine halbe Millionen Mark. taz

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