: Griefahn treibt Land in Müll-Chaos
In sechs niedersächsischen Landkreisen und Städten gibt es zur Zeit keine Hausmülldeponien, zwei andere Landkreise bekommen schon in Kürze ähnliche Probleme. Der umweltpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Kurt-Dieter Grill, warf Umweltministerin Monika Griefahn deshalb vor, das Land mit ihrem Nein zur Hausmüllverbrennung „vorsätzlich in das Abfallchaos“ zu treiben.
Während in den Landkreisen Aurich, Oldenburg und Harburg sowie in den Städten Delmenhorst, Salzgitter und Oldenburg der Notstand perfekt sei, werde dies bald auch in den Kreisen Holzminden und Helmstedt der Fall sein, sagte Grill. Aus der Kabinettsvorlage ergebe sich, daß bis zum Jahr 2000 in 17 niedersächsischen Städten und Landkreisen „Entsorgungsengpässe“ drohen. dpa
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen