: God save us all!
Was wäre eine Königin ohne Volk? Was natürlich auch umgekehrt gilt: Was wäre das Volk ohne Königin? Nun wird also im Vereinigten Königreich das unfassbar 70-jährige Thronjubiläum der Queen begangen – im Vorfeld hatten Bürger*innen (also das Volk) tagelang campierend im Matsch ausgeharrt, um sich einen guten Platz bei den Feierlichkeiten zu sichern.
Man muss kein Prophet sein, um festzustellen, dass sich das zweite Elisabethanische Zeitalter allmählich dem Ende zuneigt. Aber ein Optimist, um nicht darüber nachzudenken, was gerade sonst noch alles zur Neige geht, an ein Ende gelangt oder auch insgesamt einfach im Arsch ist.
Umso wichtiger ist es in einer solchen Situation, dass es Menschen gibt, die durchhalten! Wie die Queen, Mireille Mathieu, Rolf Eden. Und nicht wie Jürgen Drews zu schwächeln anfangen und weniger Konzerte auf dem Ballermann geben, weil sie „nicht mehr so belastbar“ sind. Wir wollen keine Nachrufe, wir wollen, dass es weitergeht. Gerade, weil sich alles ändern muss
Martin Reichert
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen