: Gewaltfreie Erziehung ins Grundgesetz
Die Pflicht zur gewaltfreien Erziehung von Kindern soll als Verfassungsgebot im Grundgesetz verankert werden. Das forderte die Justizministerin von Niedersachsen, Heidi Alm-Merk, am Sonnabend in Oldenburg. Ein solches Gebot sei notwendig, weil in der Bundesrepublik in jedem Jahr etwa 100 Kinder zu Tode geprügelt würden; 300.000 Kinder litten an den Folgen von Schlägen, sagte Alm-Merk. dpa
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen