piwik no script img

Geschlecht genetisch gewandelt

■ Versuch an Mausembryos in britischem Gen-Labor

Dublin (taz) — Das jahrelange Herumexperimentieren mit Mäusen hat zur Geschlechtsumwandlung im Gen-Labor geführt. Britischen Wissenschaftlern ist es gelungen, weibliche Mausembryos in männliche zu verwandeln. Dazu haben Peter Goodfellows vom Londoner Krebsinstitut und Robin Lovell-Badges vom „National Institute for Medical Research“ das geschlechtsbestimmende Gen identifiziert. Die manipulierten Mäuseriche haben zwar Geschlechtsteile und auch geschlechtstypische Verhaltensweisen, sind aber steril. Auch das entsprechende menschliche Gen haben die beiden Wissenschaftler isoliert, weshalb sie bereits vor Experimenten damit gewarnt haben. Das sei „unmoralisch und unpraktisch“. SEITE 9

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen