: Gescheiterte Blicke?
„Körperkultour“ nennt Angelika Killig ihre Akt-Ausstellung im Kafé Lagerhaus (Schildstraße 12-19). Dazu heißt es: Die Fotografin „schafft es mühelos, nie den Respekt vor dem fotografierten Menschen zu verlieren. Ein Stück Geheimnis bleibt immer – der voyeuristische Blick scheitert.“
Die Bremerin Angelika Killig ist ausgebildete Fotografenmeisterin und verdient ihr Geld nicht mit Akten, sondern mit – Zitat – „'Maschinenbildern' der besonderen Art ... Frau Killig ist Spezialistin für die Fotografie großer Waffensysteme.“ Geht es im Lagerhaus also um den strapazierten Topos „Die Waffen einer Frau“? Letztes Zitat: „Angelika Killig verarbeitet in ihrem Tun einen ungeheuren Kontrast“. Das alles diskutiere man und frau bei der Eröffnung am Freitag, 19 Uhr.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen