: Geldwelt: Geld allein...
...macht bekanntermaßen nicht glücklich, auch wenn zu dieser Einsicht erst der Besitz von Geld führt. Doch immerhin, so die forschungsfreudigen Soziologen, tendiert unsere Gesellschaft dahin, nicht nur dem Gehalt den höchsten Stellenwert beizumessen, sondern der Freude an der Arbeit sowie der Selbstbestimmung und Kreativität den Vorrang zu geben. Lohndrückende Arbeitgeber und selbstverwaltete Alternativbetriebe sollten dies jedoch nicht mißverstehen: Erst ein ausreichendes Arbeitsentgelt und zufriedenstellende Arbeitsbedingungen inklusive Anerkennung fördern die erwünschte Produktivität. Leistung ist zwar nicht mehr Selbstzweck, aber sie soll sich auf jeden Fall lohnen.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen