: Geldquelle Kribbeln
Alten werden wieder Ammenmärchen erzählt
Kaum zu glauben, was für einen Quatsch die sich vornehm „Apothekenmagazin“ nennende Thekenschlampe Senioren Ratgeber schreibt: „Nasenkribbeln bei Senioren – Ist das etwa Heuschnupfen?“, schrie uns gestern die Schlagzeile an. Ein fundamental wichtiger Aufmacher zu einem brandheißen Thema unserer Zeit: Nasenkribbeln. Nur: Es war alles gelogen! Angeblich würde den alten Leutchen ständig die Nase kribbeln oder laufen, was zu einer „sogenannten Alterstriefnase“ führe. Eine Unverschämtheit! Unsere Alten als Triefnasen zu bezeichnen. Und überhaupt als halbblöd darzustellen: „etwas, das Betroffene oft nicht auf dem Schirm haben“. Dem Verfasser dieser ignoranten Zeilen sollte man mal eins mit dem Schirm überziehen! Wahrscheinlich sollen den Hutzeln nur wieder irgendwelche Mittelchen verkauft werden. Dabei weiß doch jedes Kind, dass Nasenkribbeln einen ganz anderen Grund hat. Wie schon unsere Omma immer sagte: Wenn einem die Nase juckt, dann bekommt man Geld. Das ist so sicher wie die Tatsache, dass, wenn die linke Hand juckt, du Geld bekommen, wenn aber die rechte juckt, du Geld ausgeben wirst. Nur eins darf dabei nicht vergessen werden: Immer schön den Klodeckel schließen, sonst verschwindet das Geld aus dem Haushalt.
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