: Geld und Fragen
Der Hamburger Senat hat gestern 3,25 Millionen Mark für eine „Innovationsstiftung Hamburg“ freigegeben. Nach Angaben von Wirtschaftssenator Erhard Rittershaus (parteilos) liegen bereits Anträge für Projekte aus den Bereichen Kommunikations- und Biotechnologie vor. Offen ist jedoch, ob der zweite Teil der in 1996 vorgesehenen 6,5 Millionen Mark bereit gestellt werden kann. Unklar ist ebenfalls, wann die geplanten 100 Millionen Mark Stiftungskapital aufgebracht werden können. Die ersten 3,25 Millionen Mark fallen wegen ihres „innovativen Charakters“ der Investitionen nicht unter die von Finanzsenator Ortwin Runde verhängte Haushaltssperre. Die CDU-Fraktion bezeichnete die Stiftung deshalb als „Gackern über ungelegte Eier“. Es gebe „nichts als offene Fragen“.
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