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Gedenktafel für Joseph Carlebach

Am 6. Dezember 1941 wurde der Hamburger Oberrabbiner Dr. Joseph Carlebach, seine Frau Lotte, vier seiner neun Kinder und weitere 760 Mitglieder der jüdischen Gemeinde von den Nazis nach Riga deportiert. 1942 wurden das Ehepaar Carlebach und drei Töchter im dortigen KZ-Lager Jungfernhof ermordet. Seit gestern erinnert eine Gedenktafel an der Hallerstraße 76, dem letzten Wohnhaus der Familie Carlebach, an das Schicksal des gebürtigen Lübeckers, der seit 1936 Oberrabbiner der Deutsch-Israelitischen Gemeinde zu Hamburg war. Der Enthüllung vorangegangen war eine Feierstunde im ehemaligen Logensaal der Kammerspiele, an der auch die Kinder Mariam Gillis-Carlebach und Julius Carlebach (unser Foto) teilnahmen.

Foto: Henning Scholz

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