Galerie Nome: Von verborgenen Orten und Aktivitäten
Zunächst wirken sie fröhlich, die schwarz gerahmten Bilder in der Galerie Nome, die das Regenbogenspektrum aufgreifen. Die Serie „Fraunhofer Lines“ stellt sich jedoch als Verarbeitung sensibler Daten heraus: darunter ein Report über CIA-Folter sowie ein Bericht über automatische Polizeiüberwachung in Großbritannien.
Der britische Netz-Künstler und Blogger James Bridle visualisiert seine Nachforschungen über Migration und Überwachung als grafische Bilder, Collagen und Animationen. „Seamless Transitions“ führt an verborgene Orte, wie die „Executive Lounge“ des Londoner Flughafens Stansted, wo nicht nur Privatjets starten, sondern nachts Migranten abgeschoben werden.
Der Titel der Schau „The Golmar Response“ spielt auf die seit den 1970er Jahren bekannte Kommunikationsstrategie von Behörden an, Informationen weder zu bestätigen noch zu verneinen. Auch Bridle begegnete ihr bei seinen Recherchen – der passende Aufhänger für seine erste Einzelausstellung in Deutschland. NMAY
Bis 5. 9., Di.–Sa. 14–18 Uhr, Dolzigerstr. 3
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen