: Gähnende Wirtschaft
Berlin. Die Wirtschaft hat sich in diesem Jahr nicht so optimistisch entwickelt wie angenommen. Das Fazit des gestern von der Wirtschaftsverwaltung vorgestellten Berichts: keine durchgreifende Besserung im Osten, „ruhige Entwicklung“ im Westen. Selbst für den Westteil wird frühestens ab 1994 wieder ein stärkeres Wachstum erwartet. Wirtschaftssenator Norbert Meisner (SPD) fordert deshalb von Bonn eine Umkehr in der Arbeitsmarktpolitik. An Mitteln zur Arbeitsbeschaffung dürfe nicht gespart werden.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen