■ GRIECHENLAND: Neuer Streit um „Antiterrorgesetz“
Athen (ap) — Der seit Wochen andauernde Streit um die von der konservativen Regierung unter Ministerpräsident Konstantin Mitsotakis vorgenommene Verschärfung des Antiterrorgesetzes in Griechenland geht weiter. Wenige Stunden nach zwei Bombenanschlägen in Saloniki lehnte das griechische Parlament am Mittwoch eine von der Opposition vorgeschlagene Entschärfung des umstrittenen Gesetzesartikels ab, der die Veröffentlichung von Verlautbarungen terroristischer Gruppen verbietet. Aufgrund dieses Paragraphen, der von den griechischen Journalisten und Verlegern heftig bekämpft wird, waren in der letzten Woche sieben Redakteure von fünf großen Athener Tageszeitungen ins Gefängnis gegangen.
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