piwik no script img

GEW für einheitlichen Arbeitsmarkt

Berlin. Als „skandalös“ hat gestern der GEW-Vorsitzende Erhard Laube den Umstand bezeichnet, „daß auch zweieinhalb Jahre nach der Vereinigung Berlins noch immer kein einheitlicher Lehrerarbeitsmarkt in der Stadt existiert“. Es sei nach wie vor nicht möglich, eine Lehrkraft aus einem Ostberliner Bezirk auf Dauer an einer Westberliner Schule zu beschäftigen, meinte Laube am Donnerstag vor Journalisten. Die in der DDR erworbenen Abschlüsse würden nach wie vor nur in Ostdeutschland gelten. Daran scheitere der Austausch von Lehrkräften.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen