Der deutsche Trainer arbeitet beim ägyptischen Erstligisten El Gouna. Die Zamalek-Fans seien als rabiat bekannt, sagt er. Nun drohen wieder Geisterspiele.
Als Fans versuchen, ohne Tickets in ein Stadion zu gelangen, schießt die Polizei mit Tränengas – es kommt zur Massenpanik. Das Spiel findet trotzdem statt.
In der Hafenstadt Port Said herrschen Empörung über die harten Urteile im Fußballkrawall-Prozess, Rachegefühle und Misstrauen gegen Polizei und Regierung.
Wenn die Gewalt in Ägypten nicht aufhört, dürfte das Militär handeln. Und das könnte heißen, dass es auch seine jahrzehntealte Machtposition reklamiert.
Nach den Todesurteilen gegen 21 Beteiligte an den Fußballkrawallen von Port Said kam es zu Ausschreitungen mit mindestens 26 Toten. Schon am Freitag gab es blutige Proteste.
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