: Fusion der Schiffsbauer
Der neue deutsche Werftenverbund aus den ThyssenKrupp-Werften Blohm + Voss und den Nordseewerken mit der Kieler HDW ist seit gestern offiziell vollzogen. Die neue Führungsgesellschaft ThyssenKrupp Marine Systems habe ihre Arbeit am Sitz des Unternehmens in Hamburg aufgenommen, teilte ThyssenKrupp in Essen mit. Neuer Chef der Gesellschaft ist Klaus Borgschulte, der zuvor im ThyssenKrupp-Konzern für die Werften verantwortlich zeichnete. Der neue Verbund beschäftigt bei einem Umsatzvolumen von 2,2 Milliarden Euro rund 9.300 MitarbeiterInnen. Unter Beibehaltung der bisherigen Produktionsstandorte Hamburg, Emden und Kiel sowie Schweden und Griechenland werden U-Boote, Marineschiffe und zivile Schiffe gebaut und Reparaturen an den Wasserfahrzeugen vorgenommen. Über den Zusammenschluss wurde schon seit Jahren verhandelt.dpa/taz/Foto: Henning Scholz
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen