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Fundis präsentieren eigene Liste

Frankfurt (taz) - Während einer Pressekonferenz stellten gestern die fundamentalistischen RadikalökologInnen im Frankfurter Römer ihre Liste für die Kommunalwahlen im März 1989 vor. Sie benannten für die realpolitisch dominierte Kreisversammlung Anfang Juni, Rolf Mütze, Björn–Uwe Rahlwes und Manon Tuckfeld. Rahlwes und Tuckfeld wollen damit zum dritten Mal in das Stadtparlament einziehen. Sie engagieren sich vor allem in der Verkehrspolitik, bei Aktionen gegen Großkonzerne und gegen die Städtebaupolitik der regierenden CDU. Den RealpolitikerInnen warfen sie vor, sich mit Blick auf ein rot– grünes Bündnis „bis zur Unkenntlichkeit“ vorab bei der SPD anzubiedern. Sie selbst wollen Opposition bleiben, aber - mit Votum des Kreisverbandes - auch einem SPD–Oberbürgermeister Hauff ins Amt verhelfen. hei

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen