: Füßescharren vor dem Derby
■ Werder gegen St.Pauli: eine von zwei Siegserien geht zu Ende
Nach acht Spielen ohne Niederlage steckt Werder Bremen auch den Ausfall von Stürmer-Routinier Klaus Alloffs ohne Murren weg. „Die Entwicklung ist bei uns insgesamt sehr erfreulich“, befand Manager Willi Lemke vor dem Nordderby gegen FC St. Pauli Hamburg. Das Bundesliga- Punktspiel am Freitag abend im Weserstadion ist gleichzeitig die Generalprobe für das Pokaltreffen zwischen beiden Mannschaften acht Täger später an gleicher Stelle.
Trainer Otto Rehhagel machte in den vergangenen Wochen aus der Not eine Tugend. Trotz personeller Probleme — „Weltmeister“ Günther Hermann und Frank Neubarth nahmen erst zu Wochenbeginn das Training wieder auf und auch der Einsatz des Norwegers Rune Bratseth ist noch fraglich — führte er die Mannschaft mit jungen Spielern wie Uwe Harttgen und Marco Bode auf Platz vier. „Wir werden doch nicht so dumm sein und dieser Tendenz entgegensteuern. Es gibt keinen Zwang, neue Leute zu verpflichten“, sagte Lemke.
Die „Remiskönige“ aus Hamburg reisen mit der Empfehlung von fünf Siegen in Folge ohne Niederlage an. Die Miniserie muß ohne Stürmer Ivo Knoflicek ausgebaut werden. Dem 28 Jahre alten CSFR-Nationalspieler wurde am linken Ellenbogen ein vereiterter Schleimbeutel entfernt. „Ich will beim Lokalderby am 25. November gegen den Hamburger SV wieder dabei sein“, lautete der Wunsch des WM-Teilnehmers nach der Operation. Peter Hübner (dpa)
Nur noch 430 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen