piwik no script img

Fücks: Stadtwerke bleiben bremisch

Fücks: Stadtwerke bleiben bremisch

Der Umweltsenator Ralf Fücks ist darüber verärgert, daß wieder Gerüchte über einen Verkauf von Stadtwerke-Anteilen an den Atomstromkonzern Preag „in die Öffentlichkeit lanciert“ wurden. Fücks, der auch Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke ist, hält die Begründung (Klöckner-Risiken, vgl. taz 23.4.) für einen „Vorwand“. Die Stadtwerke befänden sich „auf dem Weg zu einem modernen, umweltbewußten Dienstleistungsunternehmen“, sagte Fücks. „Es wäre kurzsichtig, wirtschaftliche Kompetenz für moderne Dienstleistungen und umweltverträgliche Techniken aus der Hand zu geben und sie den Atomkonzernen zu übereignen.“ taz

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen